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BGSV Weimar e.V.

Gewalt gegen Frauen - Nicht mit uns! 2012

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Der BGSV e.V. nimmt 2012 wieder an der Aktion "Gewalt gegen Frauen - nicht mit uns!" des Deutschen Olympischen Sportbundes teil. Details für unseren Workshop findet man in diesem PDF.

Der Kurs ist für alle Altersgruppen geeignet. Auch im hohem Alter macht dieser Kurs Sinn. Wissensvermittlung, Verhaltensschulung werden ergänzt durch einfache Selbstverteidigungstechniken.

 

Thüringer Jugend in Kroatien

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Die Idee war, dass wir im Rahmen eines EU-Projektes nach Kroatien fahren. Jugendliche der Vereine KSV Jitoku, BGSV Weimar, Muashi Weimar, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft Weimar und Jugendliche ohne Verein fuhren dann auch wirklich vom 14.10.2011 bis 22.10.2011 nach Kroatien. Gott sei Dank hat das auch ohne EU Hilfe geklappt..
Unser Ziel war es, Europabewusstsein zu erlangen und sich als zweites mit der Gleichstellung der Geschlechter auseinander zu setzen. Klar sollte das auch kurzweilig werden. Es wurde eine richtig coole Woche.

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Landesmeisterschaft und Landesjugendspiele 2011

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Mein erster Ju-Jutsu Wettkampf in Leinefelde (BGSV Weimar)

Ich habe gelernt, dass man, wenn man einen Sport macht, auch früh aufstehen muss.Denn man Sonntag den 03.04.2011 weckte mich mein Wecker schon um 05.15 Uhr, damit ich pünktlich um 06.30 Uhr an der Falkschule war. Dort trafen wir uns alle vom BGSV Weimar um zum Wettkampf nach Leinefelde zu fahren.

Unser Trainer Christian kam zu spät angebraust. Nicht nur ich habe also Probleme mit dem Aufstehen.
Viele von uns waren das erste Mal bei einem Wettkampf  und sehr aufgeregt.
Nach einer flotten Fahrt trafen wir in der schicken, modernen Turnhalle ein.
Bevor die Wettkämpfe anfingen mussten wir uns noch wiegen, umziehen und aufwärmen.
Ju-Jutsu Fighting ist sehr rasant. Man darf schlagen, treten, werfen und hebeln. Ab der U15 dürfen auch Würgen benutzt werden. Trotzdem sind Verletzungen sehr selten. Es geht beim Ju-Jutsu sehr fair zu.
Danach ging alles relativ schnell. Die 7-12 jährigen kämpften als erstes.
Mein Bruder Lorenz Herz belegte den 7. Platz. Er hatte viele Gegner. Die anderen waren wirklich besser und haben schon Wettkampferfahrung. Tim Reimann startete in der gleichen Klasse. Obwohl er der leichteste war, konnte er doch recht viele Punkte den anderen abnehmen. Er belegte den 5. Platz.
Aber auch wir Mädels waren irgendwann dran. Vanessa Shirley Lorenz-Trömer und Sophie Kittlaus den 4. Waren auch neu in ihrer Kampfklasse. Sophie konnte einen echt tollen Hüftwurf zeigen, obwohl sie die leichteste in der Klasse war.
Meine Freundin Anna Bergner erreichte den 3 Platz. Sie hatte vor allem Probleme mit dem Schlagen und Treten. Im Boden konnte sie jedoch ganz gut schon Punkte erkämpfen.
Unser Anton Bogdanov zeigte uns wie es geht. Er setzte sich gegen eine gut besetzte Klasse durch. Er punktete bei Schlagen und Treten und es gelangen auch einige Würfe. Er stand bei seinem ersten Wettkampf mit Platz 1 auf dem Treppchen!
Johannes Wiegel wurde kampflos erste. Bei hm war niemand in der Gewichtsklasse. Er kämpfte mit Micha Krebs einen Freundschaftskampf aus.
In meiner Klasse hab ich mich auf Platz 2 durchkämpfen können. Das Training hat sich ausgezahlt. Wettkampf ist ganz sicher nicht alles im Ju-Jutsu – aber es macht Spaß. Nur vor den ersten Kämpfen ist man echt schlimm aufgeregt.
Ich denke für uns war eine große Erfahrung und wir hatten viel Spaß!

 

Laura Herz, 12 Jahre

 

Deutschland bewegt sich!

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JürgenDass wir uns ganz gut bewegen können, haben wir am letzten Maiwochenende gezeigt. Das deutschlandweite Event ist in Regie einer großen Krankenkasse, dem ZDF und weiteren großen Organisationen auf die Beine gestellt worden.

Wir haben Ju-Jutsu in voller Bewegung gezeigt. Fallschule, einfache Selbstverteidigungstechniken und Spektakuläres wurden den zahlreichen Gästen unter Applaus angeboten.

Unsere vielen Mädels und Jungs standen noch nie auf einer großen Bühne. Trotz Lampenfieber saßen alle Abwehrkombinationen sicher. Angriffe mit Schlägen, Umklammerung und Würgen wurden in Sekundenschnelle abgewiesen. Sehr viel mehr Zeit nahmen sich Kai und Christian sie zeigten alle Kombinationen erst in Zeitlupe.  Es ist sehr schwer einen Uramawashigeri (Halbkreisfußtritt rückwärts) in Kopfhöhe zu halten oder einen Seonage (Schulterwurf) in Slowmotion zu zeigen.

Absoluter Höhepunkt waren die Bruchtests von Jürgen. Er zeigte, warum Steine kein Ju-Jutsu machen können.  Sie sind nicht hart genug! Jürgen zerstörte Dachziegel mit der Handkante, dem Fuß, der Faust und die letzten mit Köpfchen! Das muss man gesehen haben.

Nicht einverstanden mit den kämpferischen Aktionen war die fast 2 jährige Tochter von Trainer Christian. Sie stürmte weinend auf die Matte und stoppte die Vorführung. Die vielen Zuschauer hatten auch mit dieser ungeplanten Einlage viel Spass.

Christian Zink

 

Frauenworkshop 2010

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Informationen zum RechtAls ich am 28.11.2010 die Turnhalle betrat, durchströmten mich gemischte Gefühle. Wie wird dieser Kurs werden? Ob ich etwas daraus lernen kann? Werde ich in Zukunft sicherer sein?

Im Laufe dieses Wochenendes klärten sich aber alle Fragen, die ich hatte und ich kann mit einem guten Gefühl sagen, dass ich diesen Kurs auch jeder Frau weiterempfehlen würde!
Viele theoretische Aspekte wurden geklärt, zum Beispiel wo uns denn überall Gewalt begegnen kann und überhaupt wie oft?
Dazu wurden viele Personen eingeladen, die sich mit bestimmten Themenbereichen, wie  zum Beispiel Notwehr und Selbsthilfe, auskannten und mit denen wir über die Fragen, die uns interessierten, reden konnten.
Anschließend folgten nun praktische Parts, um das theoretische nun in die Tat umzusetzen. Man lernte, wie man sich selbst behauptet und bestimmte Situationen meistert, welche durch Rollenspiele nachgestellt wurden.
Es gab ein Erlebnis, welches mir besonders gut gefallen hat. Wir durften gegen einen Mann im Schutzanzug kämpfen, der uns sozusagen bedrohte. Die Aufgabe war, sich einfach zu wehren und sich zu behaupten.  Als die Selbstbehauptung in Form von aufrechter Körperhaltung und lautem forschen Ton nichts mehr nützte, ging es zu einer handfesten Konfrontation über. Mit aller Kraft versuchte man, den Angreifer von sich fern zu halten.
Dieses Erlebnis hat mir gezeigt, dass man viel Kondition braucht und es gar nicht so einfach ist wie man denkt.

Alles in allem war dieser Kurs unwahrscheinlich hilfreich für mich. Ich habe viel gelernt über den Umgang mit der Gewalt und die Hilfsmöglichkeiten dagegen vorzugehen.

 

Rebecca Bratek


Ramona ist zu Hause.
Der Schlüssel geht im Türschloß.
Rainer , ihr Mann , kommt nach Hause. Sein Tag war lang, er hat in seiner Firma bis spät gearbeitet , und war dann , wie in letzter Zeit häufiger , in der Bar gleich nebenan.
Ramona hat Angst. Schon mehrmals ist er , als er abends spät heimkam, handgreiflich geworden.
Am nächsten Morgen hatte er sich entschuldigt, ihr versprochen , es würde nie wieder vorkommen.
Und sie hatte eine Woche lang dick make up aufgetragen und den Freundinnen erzählt, sie wäre beim Fensterputzen von der Leiter gestürzt.
Auch für die nächsten Tage wird sie sich eine Erklärung für die vielen blauen Flecke ausdenken …

Elke hat Überstunden gemacht.
Als sie den Heimweg antritt, ist es dunkel, die Straße leer.
Plötzlich hat sie ein komisches Gefühl, so , als ob sie nicht allein wäre.
Sie läuft schneller.
Sie hört Schritte , die ihr folgen.
Sie läuft noch schneller , fängt an zu rennen .
Doch die Schritte kommen näher. Sie bemerkt eine Hand auf ihrer Schulter , eine rauhe Stimme spricht sie an : „Hey, warum so schnell unterwegs, schöne Frau !“
Sie hat Angst.
Sie bleibt stumm.
Sie hält still.
Damit es schnell vorbei ist.

Ramona und Elke haben leider nicht am Selbstverteidigungskurs , der am 27./28.11.2010
in der Turnhalle der Falkschule in Weimar stattfand , teilgenommen.

Hier hätten sie etwas über die Wechselwirkung zwischen potentiellem Opfer und Täter erfahren ,
hätten in Rollenspielen Situationen von Übergriffen simulieren können , um zu üben , sich zur
Wehr zu setzen,
hätten erfahren, dass es falsch ist , lautlos Angriffe über sich ergehen zu lassen und
hätten  „am Mann“  üben können, sensible Körperregionen unsanft zu treffen.
Ramona hätte durch einen Vortrag von Frau Birgitt Löwe , einer Mitarbeiterin der Interventionsstelle Erfurt erfahren, wo sie einen Ansprechpartner findet , der ihr bei ihrem Problem , häuslicher Gewalt ausgesetzt zu sein , helfen könnte.

 

Constanze Kempa

 


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